Unser Diabetes-Blog

"Ich habe mich vom allerersten Tag an super wohl gefühlt."

Geschrieben von Profil | 04.11.2026, 09:34:00

Interview mit Klaus J.

Klaus J. hat Diabetes Typ 2 und bereits an seiner zweiten Studie bei Profil teilgenommen. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen mit Profil und über seine Motivation, an Studien teilzunehmen.

Wie sind Sie auf Profil aufmerksam geworden?  

„Das war schon vor zwei Jahren, das habe ich damals bei Facebook gefunden.“

Wie oft haben Sie schon an einer Studie bei uns teilgenommen?

„Zwei Mal bis jetzt.“

Welche Erfahrung haben Sie vor der Studienteilnahme mit Profil gemacht?

„Ganz ehrlich gesagt nur gute. Ich habe mich vom allerersten Tag an super wohl gefühlt. Schon bei der Ankunft wurde man herzlich empfangen. Dann ging es zur Taschenkontrolle – was natürlich kein Problem war – und bei einem stationären Aufenthalt anschließend zur Zimmerzuweisung. Ich habe mich von Anfang bis zum Ende wohlgefühlt.“ 

Hatten Sie Bedenken vor Studienantritt?

„Ja (*lacht*). Ich habe jetzt die letzten beiden Male an einer Studie mit einem Clamp-Aufenthalt teilgenommen und vor dieser Clamp-Geschichte hatte ich doch ziemlichen Respekt und auch ein bisschen Angst. In der ersten Studie waren das dreimal 27 Stunden in einer Woche. Das war schon recht heftig, weil man ja auch so lange auf dem Rücken liegen muss und sich möglichst nicht bewegen sollte. Aber auch das war zu schaffen und danach hatte ich ein gutes Gefühl, weil ich es geschafft habe.“ 

Wie haben Sie die Zeit während der Studie verbracht?

„Wenn ich bei einem stationären Aufenthalt war und es gerade nicht viel zu tun gab, dann habe ich mich meistens ausgeruht, Fernsehen geschaut oder etwas gelesen. Aber ansonsten, auch wenn es nur ein ambulanter Besuch war, war das für mich immer wie so ein Tag Urlaub. Wenn der ambulante Termin vorbei war – der hat ja meistens nur maximal eine Stunde gedauert – habe ich den restlichen Tag in der Innenstadt von Neuss verbracht.
Auch die stationären Aufenthalte habe ich es eher als eine Art Urlaub angesehen, weil ich mal so ein bisschen aus dem stressigen Alltag zuhause rausgekommen bin. Von daher fand ich das gut.“

Wie wurden Sie auf die Studienteilnahme vorbereitet und wie empfanden Sie das Vorgespräch mit dem Studienarzt und die Voruntersuchung zur Studieneignung?

„Da gab es immer die Voruntersuchung: Die war sehr ausführlich und der Studienarzt oder die Studienärztin hat sich immer viel Zeit für eventuelle Rückfragen genommen. Man konnte auch jede Frage stellen, die einem eingefallen ist – alles wurde beantwortet. Das war absolut ok. 
Was ich auch gut fand: Wenn eine Voruntersuchung anstand, konnte man schon einen Tag vorher anreisen und im Hotel übernachten. Dann ist man am nächsten Morgen schon etwas ausgeruhter und entspannter in die Voruntersuchung gegangen."

Was ist grundsätzlich Ihre Motivation, an klinischen Studien teilzunehmen?

„Die grundsätzliche Motivation ist, dass es der eigenen Gesundheit besser geht. Das war zum Beispiel bei der letzten Studie im letzten Jahr der Fall. Die nächste Motivation ist zugegebenermaßen der finanzielle Aspekt, weil es schon recht angenehm ist, sich nebenbei etwas Geld zu verdienen. Aber gerade von der Studie im letzten Jahr war ich sehr begeistert, weil die mir persönlich sehr viel weitergeholfen hat.“

Gibt es etwas, was sie zukünftigen Studienteilnehmern oder denen, die sich noch unsicher sind, mitgeben möchten?

„Den Menschen, die sich unsicher sind, möchte ich gerne die Zweifel nehmen. Man braucht eigentlich keine Zweifel haben. Man wird regelmäßig im Zimmer besucht oder auch gefragt, ob es einem gut geht, oder ob man etwas braucht. Wenn Anwendungen anstanden, dann wurde man immer ausführlich darüber informiert, was gemacht wird. Und es ist auch alles auf freiwilliger Basis, man wird zu nichts gezwungen. Man kann jederzeit, wenn man will, das Ganze ohne Begründung abbrechen. Also ich würde da alle Zweifel ausräumen.“

 Würden Sie Profil weiterempfehlen?

„Ja, auf jeden Fall. Einmal wegen der gesamten Sache, denn damit leistet man einen wichtigen Beitrag für die Medizin der Zukunft. Es sollen ja Medikamente entwickelt werden, die den Menschen letztendlich helfen. Und gerade bei Profil wird einem die Möglichkeit geboten, dazu beizutragen. Man bekommt auch Rat und Tipps für die Zukunft oder für das weitere Verhalten in Bezug auf seine eigene Erkrankung. Von daher kann ich Profil nur weiterempfehlen.“

Vielen Dank für den schönen Austausch!

 

Sie haben auch schon (mehrfach) an Studien bei Profil teilgenommen und möchten über Ihre Erfahrungen berichten? Dann freuen wir uns über Ihren Erfahrungsbericht oder Ihre Kontaktaufnahme für ein Interview.